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CO2 Messgerät warnt vor CO2-Belastung und dient dem Infektionsschutz

Das CO2 Messgerät C2M L 4050 von brennenstuhl® dient als CO2-Ampel zur Überwachung der Luftqualität - mit Anzeige und akustischem Signal sowie integrierter Batterie für bis zu 12h netzunabhängigen Betrieb.

Wie ein CO2-Messgerät zur Verbesserung der Luftqualität unterstützt

Ein CO2 Melder misst die CO2-Konzentration (Kohlendioxid) und überwacht damit die Luftqualität. Die CO2-Konzentration (Kohlenstoffdioxid, auch Kohlendioxid) gilt als Indikator für den Aerosolgehalt der Raumluft und ist damit Indiz für eine potenzielle Belastung durch Viren (z.B. Covid19 etc.). Das CO2 Messgerät dient daher ebenfalls zur Beurteilung des Infektionsrisikos durch Aerosole.

Das Ergebnis der Messung wird visuell angegeben. Zum einen erscheint das Ergebnis der Messung als Wert auf dem Display. Durch die Ampelanzeige kann schnell abgelesen werden, wie die momentane Luftqualität einzuschätzen ist. Das CO2 Messgerät gibt so schnell und deutlich Aufschluss über die Luftqualität in Räumen. Ab einem kritischen Level signalisiert ein zusätzliches Alarmsignal die Notwendigkeit zum Lüften.

Durch eine verstärkte Lüftung, also den Austausch der Raumluft mit frischer Außenluft, kann der Gehalt von möglicherweise die Raumluft belastenden Aerosolen reduziert werden. So unterstützt ein CO2-Messgerät indirekt dabei, ein Infektionsrisiko zu senken. Das Umweltbundesamt schreibt ebenfalls dazu: „Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.“ Das CO2-Messgerät ist ein indirektes Hilfsmittel dabei, das Ansteckungsrisiko bei richtiger Anwendung zu senken.

Was bedeutet welcher CO2 Wert?

Der CO2-Gehalt in der Luft wird in parts per million (Anzahl der Teile pro Million Teile), kurz ppm, angegeben. CO2-Messgeräte zeigen an, wann gelüftet werden muss. Das dient nicht nur zur Überwachung der Luftqualität, sondern senkt auch die Virenlast. Dies kann auch helfen, das Übertragungsrisiko von Coronaviren zu senken.

Die Grenzwerte für CO2 in Räumen nach EN 13779 sind

  • Unter 800: Hohe Raumluftqualität
  • 800 – 1000: Mittlere Raumluftqualität
  • 1000 – 1400: Mäßige Raumluftqualität
  • Über 1.400: Niedrige Raumluftqualität

 

Wie viel ppm CO2 sind gefährlich?

Schlechte Raumluft ist ungesund. Sie kann zu Schläfrigkeit, Konzentrationsschwäche und Krankheiten führen. Es können Kopfschmerzen und Müdigkeit als Symptome einsetzen und die Viruslast im geschlossenen Raum ist erhöht. Ein höherer Wert über 1.400 ppm ist lufthygienisch als gefährlich einzustufen.

Bei einem CO2 Gehalt zwischen 1.000 – 1.400 ppm können erste Symptome einsetzen und es wird empfohlen zu lüften. Bei einem maximalen Innenraumrichtwert von 1.500 ppm ist die Lüftung erforderlich! Ab 2.000 ppm erhöht sich auch die Gefahr einer Ansteckung mit Viren maßgeblich.

Wo sammelt sich Kohlendioxid im Raum?

Der menschliche Körper gibt laufend CO2 an die Umgebungsluft ab, zum Beispiel durch die Atmung. Damit steigt mit der Zeit unweigerlich die CO2-Konzentration im Raum, vor allem wenn sich mehrere Menschen über einen längeren Zeitraum gemeinsam darin aufhalten. Hinzu kommen noch andere Ausdünstungen vom Körper, der Kleidung und sogar der Möbel, Bodenbeläge und Baustoffe. Die Luft wird mit der Zeit immer schlechter.

Wie hoch darf der CO2 Wert im Büro sein?

Gemäß der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel 4.2.3 Abs. 3 gilt:

„Zur Beurteilung der Raumluftqualität kann die CO2- Konzentration herangezogen werden. Hierfür reichen einfache Messgeräte (zum Beispiel CO2- Ampeln) aus. Entsprechend ASR A3.6 ist eine CO2-Konzentration bis zu 1.000 ppm noch akzeptabel. In der Zeit der Epidemie ist dieser Wert möglichst zu unterschreiten.“ (Fassung 24.11.2021)

Bei 1.000 bis 1.400 ppm als Bereich für mäßige Raumluftqualität, sollte das Ziel sein, den CO2-Wert in einen niedrigeren Bereich zu senken. Den CO2 Gehalt in der Luft senkt man zum Beispiel durch Lüften und das Zuführen von frischer Außenluft.

Ist CO2 gesundheitsschädlich?

Menschen, die sich immer wieder über Stunden in Räumen mit schlechter Luftqualität und zu hoher CO2-Konzentration aufhalten, sind weniger leistungsfähig oder auch schläfrig. Das trifft zum Beispiel oft auf Schüler, Studenten und Lehrkräfte zu. Aber auch in Büros und Besprechungszimmern findet man solche Erscheinungen.

Wird schlechte Luft bzw. ein zu hoher CO2 Gehalt wiederkehrend über mehrere Stunden am Tag zur Dauerbelastung, können Beschwerden chronisch werden. Kopfschmerzen verschwinden dann nicht mehr nach Verlassen des Raumes. Das ständige Unwohlsein kann auch zu anhaltender Müdigkeit über den Tag oder Schlafstörungen in der Nacht führen. Es kann sich auch eine erhöhte Sensibilität gegenüber Allergenen entwickeln.